Siebter Reisetag: Nochmal Wale

Vermutlich um die Zeit totzuschlagen, übt sich die Mutter in verschiedenen Positionen der Flosse:

Nach dem Ende der Lektion gibt's eine Runde kuscheln. Dazu lässt sich die Mutter mit dem Bauch nach oben treiben, während das Kleine sich (von links) nähert...

... und sich dann über sie drüberwälzt in einem Durcheinander von Leibern, Flossen und Wasser:

Es ist unglaublich, solche Begegnungen erleben zu dürfen. Man sieht diese riesigen Tiere sich leise plätschernd bewegen und vergisst alles andere.
Wenig später trennen wir uns von Mutter und Kind und nähern uns einem anderen Wal, der uns mit dem nächsten Spektakel beglückt: er springt. Von wegen leise plätschern - da donnern viele Tonnen Tier aus dem Wasser und wieder zurück. Die bereits erwähnte, sehr kompetente holländische Walexpertin erzählt uns, dass die Wale springen, um zu kommunizieren. Das gewaltige PLATSCH hört man über Hunderte von Kilometern, wenn man Walohren hat. Ich dachte bislang, dass Wale singen, um zu kommunizieren. Das tun sie anscheinend auch, sogar beides gleichzeitig. Ganz schön komisch, finde ich. Zur Kommunikation platschen sie mit einem grossen Rumms auf das Wasser und singen dabei, vielleicht platschen und singen sie ungefähr das folgende: "He Leute, es ist schon der 27. November, und die Babies sind jetzt gross genug, obwohl sie ihre Flosse nicht nicht still über Wasser halten können, also lasst uns ähnlich nach Süden ziehen und KRILL FRESSEN, ICH HABE HUNGER!". Sympathisch, oder? Das menschliche Analogon wäre wahrscheinlich "Hit the road, Jack!", mit einem auf das Piano hauenden Ray Charles. Was wiederum wohl die Wale ganz schön komisch finden würden.
Aber genug gefaselt, hier die spektakulären Fotos des springenden Wals:






