Zweiter Reisetag: Pedro Luro, Lagerfeuer und ein nasses Zelt
700 Kilometer später kommen wir in Bahia Blanca an, frühstücken erstmal bei Evangelina und fahren dann mit ihr und einigen ihrer Freunde (insgesamt sind wir zu neunt) nach Pedro Luro, 150 km südlich von Bahia Blanca. Evangelina's Familie besitzt dort eine verlassene Ranch, ein wilder Ort am Rio Colorado (den Fluss gibt's zweimal, in Nord- und in Südamerika), wo ein herrschaftliches Gut im Kolonialstil vor sich bröckelt, umgeben von einigen versprengten Rindern und riesigen Bäumen:

Das Gut war einst von einer Dona Juana bewohnt, einer ehrwürdigen Dame, die die umliegenden Ländereien fest in ihrer Hand hatte.
Dort baden wir im Fluss, schlagen wir unsere Zelte auf, grillen Hühner und Chorizo über dem Lagerfeuer und trinken Rotwein, während Carlito auf der Gitarre Tangos spielt und singt. Argentinischer geht kaum. Ich denke bei mir, dass das ganz schön schön ist und ich der Camperei Unrecht bis jetzt getan habe - bis der Regen einsetzt. Der erste Regen, der uns in vier Wochen Argentinien begegnet ist, und das ausgerechnet in der einen einzigen Nacht, die wir in einem Zelt schlafen.
Das Gut war einst von einer Dona Juana bewohnt, einer ehrwürdigen Dame, die die umliegenden Ländereien fest in ihrer Hand hatte.
Dort baden wir im Fluss, schlagen wir unsere Zelte auf, grillen Hühner und Chorizo über dem Lagerfeuer und trinken Rotwein, während Carlito auf der Gitarre Tangos spielt und singt. Argentinischer geht kaum. Ich denke bei mir, dass das ganz schön schön ist und ich der Camperei Unrecht bis jetzt getan habe - bis der Regen einsetzt. Der erste Regen, der uns in vier Wochen Argentinien begegnet ist, und das ausgerechnet in der einen einzigen Nacht, die wir in einem Zelt schlafen.
Jörg 2.0 - 22. Nov, 21:35
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